Blankenburger Süden

Werte Gäste dieser Seite, Nachbarn, Freunde, wir freuen uns über euren Besuch. In letzter Zeit haeben sich die seit vielen Jahren angekündigten Veränderungen manifestiert.
Persönlichen Gespräche sind sehr spannend und eine Mitarbeit in der AG Stadtentwicklung Blankenburg ist angeraten. 
Bitte  –  Ihr könnt hier alle euren Kommentar selbst abgeben  – wirklich. Eure Daten sind nicht sichtbar und  werden nicht weitergegeben ! Namen bitte auf den ersten Bustaben kützen.
Wir versuchen Meinungen und Informationen zu sammeln, wieder zu geben und zu antworten.

 

Ticker

Herzlichen Dank allen Besuchern unserer gemeinsamen Präsentation zum Dorffest 2017.
An den drei Tagen konnten wir etwa 360 Gespräche registrieren.
Sehr deutlich geworden ist die Brisanz des Themas BAUEN in Blankenburg.
Leider erkannten wir auch, dass ein Teil der Bürger noch nicht die Gelegenheit hatten, wirklich alle aktuellen Fakten, Zusammenhänge und Hintergründe zur Kenntnis zu nehmen.
Sicherlich gibt es unterschiedliche Orientierungen zum Für oder Wieder oder einer Variation. Nach unserer Meinung sollte für alle die absolut gleiche Information vorliegen. Eindeutig ist das noch nicht gelungen. Die Einleitung des Kommunikationsverfahrens des Senats hat eher für viele Monate Verzögerung gesorgt und es gab von dieser Seite her kaum anwendbare Informationen.
So wissen wir weiterhin nur was wir uns selbst an Basis-Information erarbeitet haben.
Alle angekündigten Gutachten und Studien seitens des Senats werden sich verzögern. Welche möglichen Informationen uns daraus genehmigt werden und  wie die potentiellen Erkenntnisse lauten, steht noch in den Sternen. Mögliche Gutachten seitens des Bezirkes sind nicht offiziell benannt. Bekannt ist aber, dass durchaus solcher Art Aufträge an der BVV vorbei in Auftrag gegeben wurden, seit Monaten und Jahren vorliegen und immer noch geheim oder vertraulich sind.
Aus den Praktiken des Landes Berlin der letzten Jahre heraus wird es schwer werden, eine gewisse Glaubwürdigkeit von Aussagen und tatsächlichen Zielen zu etablieren.
Auch sollten wir genau beobachten, welche Unternehmen bereits seitens des Landes in das Verfahren eingebunden sind. Denn allein daraus lässt sich schon recht gut eine Zielstellung vermuten.
Einige Personen aus unserem Arbeitskreis haben sich als vertrauensvoll erwiesen. Hier wird gebeten diese selbst nach Standpunkt und Hintergrund zu fragen bzw. wirklich selbst zu recherchieren und sich nicht auf Hörensagen zu verlassen.
Mit den hoffentlich zum Jahreswechsel eintreffenden brauchbaren Informationen aus Bezirk und Senat wird die eigentliche Arbeit beginnen. Überprüfung der Untersuchungen und Pläne, Abgleich mit dem Umfeld und erarbeiten eigener Strategien.
Schauen wir also erstmal optimistisch nach Vorn und hoffentlich mit etwas mehr aktiv Beteiligten.
Inzwischen liegen auch die Ersten Anschreiben vor, um die Grundstücke nach dem Bewertungsgesetz neu zu bewerten, damit also das Land auch da noch den Menschen das Geld aus der Tasche zieht, oder heißt das bloß   Einnahmen erzielen kann?
Also – in einem Untersuchungsgebiet mit gefühlten Grundpreisen zur Verhinderung von spekulativen Grundstückspreisentwicklungen werden vom Staat Werte festgelegt, die eine nicht verlangte Wertsteigerung durch eine erzwungene Umfeld Entwicklungen vermuten und einen spekulativen Neuwert festlegen, um Wohnungen für den angeblichen sozialen Durchschnittsbedarf der Durchschnittsbevölkerung von potentiell börsenorientierten Investoren bauen zu lassen, oder die vom Land gebauten dann wieder an potentiell börsenorientierten Investoren zu verkaufen.
Logisch
Red.01.10.2017

 

 
Blankenburg Süd – Wohnungsbau wie die Axt im Walde          
2009 begann die IGS mit H. Savilla auf einer öffentlichen Veranstaltung den geplanten Wohnungsbau in Blankenburg zu thematisieren.                                      Während Alt-Blankenburg noch im Dornröschenschlaf ruhte, war der Erholungsanlage längst klar, was die Stunde schlagen wird.

Stand der Dinge und historische Umriss
Juni 2015  H. Savilla spricht mit H. Lemmis BIM/Vorstand, dieser ist klar interessiert und zeigt einen Lösungsweg für eine Bürgerwerkstadt auf, also ein richtiger Schritt für eine Bürgerbeteiligung in Sachen bauen in Blankenburg.
Am diesem Tag wird auch die Bau- und Liegenschaftspolitik in Berlin Pankow klarer.

29.10.2015. H. Savilla spricht mit H. Kirchner. Über Gemeinwesen, über den künftigen Wohnungsbau in Blankenburg und über Bürgerbeteiligung.
Wenn dieses Gespräch auch keine Auswirkung hatte, der Inhalt indes fand sich wundersamer Weise komplett in einem Thesenpapier der Stiftung Zukunft wieder. Diese erschien auf initiative und Wunsch des Runden Tisches Blankenburg, nachdem H. Kirchner einer Einladung zum Thema Bau folgte und mit der Stiftung eben diese Orientierung abgesprochen hatte.
Der Senat zeigte 2017 dann aber doch seine Variante eines Platzverweises. Das Forum bekommt wie schon im Sommer 2016 vorhergesagt einen Platz am Katzentisch.
Juli 2016, H. Savilla versucht die Arbeitsgruppe Stadtentwicklung zu überzeugen, ein Leitbild für Blankenburg zu entwickeln. 2017 ist dann doch nach langen Disputen wenigstens ein vorläufiges Positionspapier entstanden. Ein vorläufiges, nach eigenen Aussagen - wie engagiert einige Mitglieder der Gruppe tatsächlich Blankenburger Interessen vertreten, wird sich zeigen, wenn . . . und hier wieder der Brunnen und das Kind.

am Dienstag, 29.06.2017, auf der ersten vom Forum Blankenburg dringendst geforderten Verkehrsveranstaltung gab es allgemeine Information zur den aktuellen Baustellen der Bahn, Wasserwerke und dazugehörigen Straßenstaus.

Wichtig war im Grunde nur eine Information: Es wird keine Verkehrslösung vor dem Bau der geplanten Wohnungsbauprojekten geben

Punkt und aus

Wie das Ergebnis sein wird dürfte bekannt sein.

Nehmen wir mal so das eine oder andere Beispiel. Also, deren gibt es ja genug in Berlin.

Der Senat –

für die täglichen Ausgaben am korrupten BBI könnte Berlin pro Tag 1.700 sozialverträgliche Wohnungen bauen. Pro Tag. Wenn der Senat wollte, aber er will nicht.

Karow – versprochen, angefangen und nicht zu Ende gebracht – die Verkehrsanbindungen

Französisch Buchholz – vor gut 10 Jahren versprochen, nicht angefangen und nicht zu Ende gebracht – die Verkehrsanbindungen

Blankenburg – erst zubauen, Verkehrsanbindungen versprechen und nicht halten.

Bei fast allen Darstellungen sagen die bekannten Vertreter des Senats, jaaaa aaaalso, wir haben da Fehler gemacht, naja . . .

Übrigens, wer kennt einen Arbeitgeber, der eine solche Fehlerquotenreferenz zum Anlass von Einstellung und Beförderung nimmt? Werden hier Leute weiterentwickelt weil sie etwas tolles geleistet haben oder weil sie so einiges unterlassen haben?

Leute – aufwachen  mitmachen

Wisst Ihr schon, die Planung von Wohnungsbau, Schulen, Infrastruktur, Straße und Tram müssen nicht zwingend etwas gemeinsam haben. Und – nach dem BauGB § 13a können hier die ersten Planierraupen durchaus in vier Jahren alles platt walzen !

 

Betrachten wir doch mal das Szenario der AG Stadtentwicklung Blankenburg.
Eine Gruppe derer, die sich „aufgemacht“ haben, Blankenburg zu schützen und die Menschen vor Ort zu vertreten, für sie da zu sein, gar Aufklärung zu leisten.
Entstanden am Runden Tisch Blankenburg. Doch nur noch wenige erste Aktive des RTB sind mit dabei.
Der Titel
Einige dieser Runde haben gehobenen Wert darauf gelegt, sich als Stadtplaner bezeichnen zu lassen. Nun ja. Eine Stadt planen werden sie indes kaum. Es sei denn, sie wollen Blankenburg selbst planen.
Die Gruppe
Inzwischen scheinen sich dort einige Konturen zu zeigen.
Die einen sind keine Blankenburger, werden von konjunkturellen Schwankungen eher nicht betroffen sein. Andere haben bisher kein wirklichen Anteil am gemeinsamen Blankenburger Leben gezeigt. Bislang sehen welche kaum ein Problem mit den Bebauungsplanungen im Blankenburger Raum und sprechen gar von Opfern, die zu bringen wären. Gut wer keine Opfer befürchten muss, sondern ziemlich leicht in angenehmere Regionen umziehen könnte. Sind berufliche Positionen oder Vergangenheit Basiswerte des Vertrauens?
PLOPP , da sind sie.
Inhalte
Stellen die sich denen, die sie zu vertreten behaupten?  Welche Interessen lauern hier?
Glaubt denn hier tatsächlich einer, das, wenn der Senat viele Millionen für eine Milliarden schwere Bau-Lobby ausgibt, keine Einflüsse zur Ablenkung oder Beruhigung des niederen Volkes gibt?


Tod auf Raten  – Asbest wird fein verteilt damit nix übrig bleibt
Der Pflasterweg und die HOWOGE.
Werden in Blankenburg mit aller Macht Wohnungen gebaut, auf Kosten der Gesundheit der Anwohner?
Ein Bauleiter stellt sich im März 2017 als Sachkundiger dar. Und sagt :“der gesundheitliche Schaden tritt ja erst in dreißig Jahren ein“. Da dürften seine Kollegen doch gleich viel bessere Laune bekommen. Haben die überhaupt eine Wahl, Gesund und ohne Job oder bekommen die für Asbestose dort etwa eine bezahlbare Wohnung? Ich glaub nix.
Wenn auch nur die Arbeiter die  Firmen verklagen können, wenn sie denn wissen was sie grad tun. Die letztendliche Verantwortung hat die HOWOGE. Lässt sie doch zu, das  nicht nur Asbest in riesigen Mengen grob fahrlässig entsorgt wird. Wobei eine korrekte Entsorgung nun auch zu bezweifeln wäre.
Oder hat die HOWOGE gar staatliche Rückendeckung?
Was heißt das eigentlich, wenn trotz strengster Auflagen Asbest abgebaut wird wie am Pflasterweg.
Ein Versehen ist das ja nicht mehr. Planmäßige Körperverletzung mit garantierter Todesfolge ? und das gewerbsmäßig ?
„. . .  Verdacht einer Berufskrankheit durch Asbest ist von gut 900 im Jahr 1994 auf 2.038 im Jahr 2012 angestiegen. Zwischen 1994 und 2012 starben über 4.000 Bauleute an den Folgen von Asbest. In der gewerblichen Wirtschaft insgesamt waren es 25.500 Beschäftigte.   www . bgbau.de/presse/pressemeldungen/pressemeldungen-2014/keine-entwarnung-umgang-mit-asbest-erfordert-hoechste-sicherheit100 
200 Meter neben einem Kindergarten! Die Staubwolken sind auch für den Rest von Blankenburg nicht unter Kontrolle zu bekommen. Und der Dreck bleibt auf der Erde Liegen.
Gewissenlose Investitionspolitik von Firmen mit Staatlicher Beteiligung?
Schauten die Berliner Stadtplanung zu?
Doppelte Vorsicht ist angesagt:
„Dass nicht alle angezeigten Verdachtsfälle anerkannt werden, hat seine Ursache deshalb nicht in einem Schwellenwert, sondern in den allgemeinen unfallversicherungsrechtlichen Voraussetzungen . . . .“
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/14465
Ein betroffener sagt uns grade: -der Asbest-Staubgeschmack ist mit dem Geruch von altem Beton nicht vergleichbar. Das hier hat man noch am nächsten Tag im Mund. Und ab jetzt immer in hoffnungsvoller Erwartung.-
Und wir kennen Asbestopfer. Es ist ein schlimmer Tod.
Also selber Schuld, wer in Blankenburg neben der Grünen Farbenwelt noch saubere Atemluft erhofft.
Ein Vorsorgeuntersuchung wird angemessen sein. Und die, sowie alle Folgekosten bis zum möglichen Ausgang der Sache sollte der Verursacher zahlen.
“2016 – Die Statistik der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) lügt nicht. Sie weist für das Jahr 2015 über tausend berufsgedingte Todesfälle durch Asbest aus. Beinahe 10.000 Verdachtsfälle wurden bei der Versicherung angezeigt. Bei den berufsbedingten Krebserkrankungen nimmt Asbest als Auslöser mit 72% eine zweifelhafte Spitzenposition ein.”
www . baubiologie-regional.de/news/Noch-immer-ueber-tausend-Asbesttote-pro-Jahr-868.html
Rechtliche Grundlagen von Asbestuntersuchung, Bewertung und Sanierung
  • Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
  • Asbest-Richtlinien der Länder
  • TRGS 519
  • TRGS 905
  • TRGS 910
  • DGUV Information 213-546 (früher BGI 505-46 bzw. ZH1/120.46)
  • TRGS 517
  • DGUV Information 201-012 (ehemals BGI 664)
  • „Vollzugshilfe zur Entsorgung asbesthaltiger Abfälle“ der LAGA

 

Frage per Mail: welche Gelder sind im Gespräch?

Als kurze Übersicht: das Bauvolumen dürfte sich um die 1,2 Milliarden bewegen. Ohne Verkehrsinfrastruktur. Bezirk und Senat geben jeweils pro Jahr über 1 Million aus um das Ziel durchzusetzen. Welchen Wert hat das Interesse des Bürgers? Welchen Wert hat ein Kleingarten ?

Die  Informationsveranstaltungen war ein Erfolg. Zumindest zeigten sie auf, das Senat und Bezirk bis zu einem gewissen Grad tatsächlich offen und Kommunikationsbereit sind.Dies wird nichts an den festgesetzten Zielen des Senats ändern. Während fast 90% der Teilnehmer am Forum neutral bis Positiv zum Bau eingestellt scheinen, wird in der AG eher weichgespült.   Wir können wirklich nur alle Blankenburger bitten, sich aktiv einzubringen.

Hier einige Gedanken, geht bitte einfach in die Gruppen und sagt was Ihr denkt:

AG Blankenburg
. . . . ist eine Arbeitsgruppe, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Entwicklungsprozess der geplanten Erweiterung des Ortsteils Blankenburg auf den unbebauten Flächen entlang des Blankenburger Pflasterwegs bis hin zu den Ortsteilen Heinersdorf im Süden und Malchow zu begleiten. Sie wollen über den gesamten Zeitraum der Bebauungs-phase aktiv sein.
Die Neubebauung der heutigen Freiflächen muss mit einer intensiven statischen Öffentlichkeitsarbeit im Ortsteil Blankenburg einhergehen.
Die Entwicklung sollte in einem diskursiven Verfahren mit den Anwohnern, auch  der angrenzenden Ortsteile erfolgen.
In diese Diskussion sollten sich Senats- und Bezirksvertreter sowie Eigentümer und Investoren eingebunden fühlen und offen für Anregungen und Bedenken der Bevölkerung sein.
Die Bürgerbeteiligungsverfahren im Zuge des Bebauungsplanverfahrens gemäß BauGB müssen über eine Vor-Ort- Präsenz gesichert werden.
In wie weit die Mitglieder der AG wen präsentieren, wer welche Rolle zu spielen scheint, darüber später.
Projekt-Firmen
In der Letzten Präsentation haben sich zwei am Projekt beteiligte Firmen vorgestellt. Sie stellten sich sehr bescheiden dar. Aber z.B. die DSK. Wer über die DSK _ BIG Gruppe auch nur etwas recherchiert, wird kaum glauben das ein Fondorientierter Wohnungsbaukonzern verträgliche Mieten umsetzen wird. Die DSK-Gruppe ist darauf spezialisiert mit Förderungen hochpreisige Flächen zu vermarkten, eben Fonds-Orientiert, oder auch Börse?    Das Berliner Wohnungsbaugesellschaften die Mietkostenerhöhungen ausreizen, dürfte auch bekannt sein.
Forum Blankenburg SÜD
. . ist ein Forum, wo sich alle beteiligten und betroffenen treffen, also Bezirk, Senat, AG RTB, Karow, Heinersdorf ,Malchow und und und.
Bauen
Berlin will durch bauliche Aktivierung grüner Flächen, Flächenkonversion, und Nachverdichtung neue Potentiale für den Wohnungsbau erschließen.
Die politischen Koalitionen erarbeiten seit Jahren an Entwicklungsplänen, mit dem die stadträumliche  Verteilung neu reguliert und mit neuen Wohnstandorten bedacht werden soll.  Diese Leitplanung sollen im Benehmen mit den Bezirken in B-Pläne umgesetzt werden.
Die in Blankenburg anvisierten Bauvorhaben, bis zur sechsstöckigen Blockbebauung, entspricht den negativen Erfahrungen der letzten Jahrzehnten.
Die unbestrittene Notwendigkeit für eine Weiterentwicklung des Wohnungsmarktes sollte sowohl auf diesen wie auch auf positiven Erfahrungen beruhen.
Unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Aspektes muss der Verkauf von Bauland an Investoren zu marktüblichen oder gar favorisierten Preisen in ein neues Verhältnis zum wirklichen beabsichtigen Gewinn gesetzt werden, der Schaffung von bezahlbaren Mietwohnungen.
Auch wenn sich Staatlicher Wohnungsbau bislang dem Trend der Preissteigerungen den Investoreninteressen angepasst hat, muss dies kein festgeschriebenes Kriterium bleiben, wie in Deutschland durchaus erfolgreich praktiziert wird. Im Klartext bedeutet dies, das Überlassen des Wohnungsbaus an private Investoren und Fonds dient ausschließlich spekulativen Gewinnen. Abzüglich der Förderung, Steuerlicher Vorteile, realer Grundstückspreise und Sonderabschreibungen werden so durch die politisierte Initiative des Berliner Wohnungsbaus traumhafte Gewinne ermöglicht, die der politischen Verlautbarung nach vertretbaren Mieten entgegen stehen. 
Die aktuelle Prognose des Wohnungsbedarfes bis 2030 ist in sich rein spekulativ losgelöst von allen historischen Erfahrungen und realen Bewertungsmöglichkeiten. Varianten in der Auslegung Statistischer Werte, fehlende Hintergrundinformationen und die unterlassene Aufschlüsselung möglicher Alternativen sind da wenig hilfreich.
Verkehr
Bei einer Bebauung in solchen Größenordnungen, wie die in Blankenburg geplante Wohnungsbebauung und den im Umfeld bereits im Vollzug befindlichen Bauvorhaben, ist die verkehrstechnische Infrastruktur in diesem gewachsenen Gebiet eine der wesentlichsten Herausforderung.
Das derzeit vorliegende Untersuchungsgebiet ist in seiner Abgrenzung nicht umfassend genug, um eine den tatsächlichen infrastrukturellen verkehrstechnischen Situationen und Potentiellen Verkehrs-strömen Betrachtung zu ermöglichen.
ÖPNV, Infrastrukturversorgung, Gewerbe und Individualverkehr werden nach ersten groben Übersichten eine fast dreifache Verkehrslast auf eine im Blankenburger Raum verhalten gewachsene Straßenstruktur treffen. Auch bei verschiedentlichem Aufgreifen wurde das Thema Verkehr in den letzten Jahren grob vernachlässigt.
Weit vor Baubeginn, ob Bauverdichtung oder Neubauprojekte, sollte eine verträgliche verkehrliche Infrastrukturlösung geplant, finanziell gesichert und umgesetzt sein. Allein eine Bauphase erfordert die gleichen strukturellen Verkehrsbedingungen wie abgeschlossene und genutzte Projekte.
Der ÖPNV hat bei einer anfänglichen Wohnbebauung für ca. 5.000 Wohneinheiten in Blankenburg und gut 39.000 im gesamten verkehrlich direkt angeschlossenen Umfeld eine Schlüsselposition. Bus, Straßenbahn und im Besonderen die U-Bahn sind sinnvolle Argumente in einer Lösungsorientierung.
(BezirklichesWohnbaukonzept_AnlageVzK_15)
Klima
. . . . .  und Umwelt
Veränderungen von Landschaften haben grundsätzlich einen starken und umfassenden Einfluss auf örtliche Klimafaktoren.
Die bundesweit beabsichtigte Umnutzung und Reduzierung von Grünflächen auf 30 ha/Tag würde eine konsequentere und Umweltrelevante Vorgehensweise in der städtischen Bebauungs-verdichtung und Neubauplanung erfordern.
Die Wirtschaftlichkeit von erhaltenen Umwelten spiegeln sich nicht in der rein ökonomisch zu bewertenden Urbanisierungen von Freiflächen und  natürlichen Landschaftsräumen wieder, sondern in der Potenzierung aller relevanten Belastungskategorien, die dem Bürgerüberlassenen Aufwendungen zum lebensfähigen Umweltausgleich, den nachfolgenden Kosten zum Erhalt der restlichen Umwelt und dem Mehraufwand zum Erhalt der menschlichen Gesundheit.
Die geplante Blockbebauung und die aktuellen baulichen Veränderungen in Blankenburg und dem direkten Umfeld allein ergeben resultierende Parameter aus der Bodenversiegelung von weit über 60% noch vorhandenen Freiflächen.
Das gesamtstädtische Veränderungspotential allein durch die Bauverdichtung garantiert, das im Jahresmittelwert mit einer Temperaturveränderung von +5C zu rechnen ist*.   
Was würde eine Klimamodellierung aufzeigen, wie bei der in Blankenburg geplanten großflächigen sechsstöckigen Blockbebauung gravierenden klimatischen Veränderungen? 
Temperaturerhöhung, Kaltlufttransport, Wärmestau durch Blockbebauung
*Quellen: Berlin, Wärmebelastung der Zukunft; Deutscher Wetterdienst und Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 2010
Gemeinwesen
. . . . . ist ein Sammelbegriff.
Er bezeichnet alle  . . . . .  Organisationsformen des menschlichen Zusammenlebens . . . . . die über den Familienverband hinausgehen. (www.bamf.de)
Dazu gehören im weitesten wie im engsten Sinne neben Feuerwehr, Polizei und medizinischer Grundsicherung, Schulen, Kitas auch Plattformen für Kinder, Jugend, Senioren, Soziale Kontakte und Kulturelle Aktionsräume.
Selbst Fraktionen haben trotz Fürsprache dieses Thema in den letzten Wahlperioden systematisch nur ungern behandelt. Objekte stehen bis zur Verwahrlosung leer, werden abgerissen und preiswert an Investoren veräußert.
Allein der Kampf um bestehende Einrichtungen zeigt eine beschämende Situation auf.
Sind nicht auch Menschen aus Politik und Verwaltung diejenigen, die gern all diese Möglichkeiten nutzten und in Teilen sogar deren Leistung bedürfen?
In vielen deutschen Städten und Gemeinden, ja selbst in spanischen Dörfern, funktioniert Kultur und Soziales gemeinsam mit Politik und Verwaltung beispielhaft.
Allein der Wegfall der in Blankenburg für 2016 nachgewiesenen 3.900 gemeinnützig geleisteten Stunden würden in weiten Teilen unverständliche Situationen schaffen.
sav. 26.01.2017

http://www.sfv.de/artikel/gruene_lunge_in_gefahr.htm

Pflasterweg – das Kasernengelände wurde von der HOWOGE übernommen. Die HOWOGE hat Firmen beauftragt, mit bauvorbereitenden Maßnahmen zu beginnen. Frage – welche deutschen Arbeiter bekommt mann dazu in komplett Asbest verseuchten Gebäuden ohne vorgeschrieben Schutzmaßnahmen zu entkernen?  Das die Asbest-Fasern sich auch in den Gärten verteilen können, dürfte wohl klar sein.  Leider unterlässt der Bauherr, wer auch immer das ist, den Vorschriften nach ein Bauschild auf zu stellen.

 

Wir werden hier weiter berichten, über die AG Stadtentwicklung Blankenburg und anderes. Und – hier können auch Sie Ihre Meinung sagen