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Werte Gäste dieser Seite, Nachbarn, Freunde, wir freuen uns riesig über eure Resonanz per Mail, Fax und Post. Auch die persönlichen Gespräche sind sehr spannend. Und jede Meinung wird respektiert, auch wenn wir einen realistischen Sachbezug befürworten. 
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Wir versuchen Meinungen und Informationen zu sammeln, in Teilen zu prüfen und zusammengefasst wieder zu geben.

 

Gemeinwesen in Blankenburg (Anfrage: was wir so tun)

Gemeinwesen ist soziale Infrastruktur, Seniorenvertretung, Jugendarbeit, soziales Gefüge, Kulturarbeit, Bürgerbüro und Ehrenamtsarbeit.
Eine Übersicht
Am Runden Tisch Blankenburg wurde dieses Thema seit 10 Jahren immer von H. Savilla wieder aufgegriffen.
Der Bedarf, das Interesse der Bürger hinterfragt und die Forderung nach Lösungen ist immer wieder betont worden. Seit dem programmatischen Rückbau der sozialen Infrastruktur ab ca. 2002 in Berlin wird dieses Thema zielstrebig von Politik und Verwaltung ignoriert.
Im Herbst 2009 trat die IGS mit H. Savilla  das erste mal mit dem Thema Wohnungsbau in  Blankenburg und Gemeinwesen auf einer öffentlichen Veranstaltung auf.
Juni 2015 ein Gespräch - die BIM wäre gern kooperativ gewesen, Herr Kirchner nicht.
Die Haushaltsplanungen des Bezirkes Pankow (Besprechungen in der BVV - Sommer 2017) zeigen auf, das bekannte Notwendigkeiten ignoriert werden. Das der Haushaltsplan für die kommenden Jahre im Grunde an vielen Bedarfen vorbei durchgewinkt wird. 
Viele Briefe, Gesprächen mit Stadträten, Fraktionen und der BIM halfen nichts. Es wurden mehrere Vorschläge zur Umsetzung in verschiedenen Varianten von H. Savilla  vorgelegt und jährlich Förderantrage gestellt.
Leider gab es außer fehlender Reaktion seitens der Politik oder der Verwaltung sogar die Feststellung, das das BA genaue Kenntnisse über die Situationen vor Ort habe, aber eine Unterstützung eben nicht gewollt wäre.
Als Bestätigung dessen hat sich das BA sogar noch zum Ziel gesetzt, die Blankenburger gemeinnützigen Veranstaltungen zu torpedieren.  Nach einem halben Jahr mühevoller Arbeit hat der zuständige BVV-Ausschuss hierzu zwar einen positiv klingenden Beschluss gefasst, das zuständige Amt scheint jedoch völlig unbeeindruckt zu sein.
Wie also geht es weiter ?  Keine Sozialarbeit, zerschlagene Kultur, verhinderte Bürgerarbeit. Pankow scheint einem Trauerwald zu gleichen.
Apropos Wald. Selbst dieser wird ja nun auch gefällt. Diese Fällaktion nennt sich Blankenburger Süden. Urbanisierung oder Natur, Umweltressourcen und Lebenswelten dauerhaft mit Betonblöcken vernichten. Egal, wie dieses Kind genannt wird, da kann wohl auch nichts mehr in den Brunnen fallen, weil schon ertrunken.
Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

 

 

Grüne Gefahr
Japanischer Staudenknöterich / Fallopia japonica
 Der japanische Staudenknöterich gehört zu den problematischen, nicht heimischen Pflanzen (Neophyten).
Dieses aus Fernost stammende Gewächs verbreitet sich zur Zeit ungebremst und verursacht durch seine enorme Wuchsfreude große Schäden in Gärten, an Mauern und Straßen.
Darüber hinaus verdrängt der Japanische Staudenknöterich  fast alle einheimischen Pflanzen und gefährdet so die Artenvielfalt (Biodiversität).
Konventionelle mechanische Methoden wie das Mulchen oder Mähen können die Bestände nicht vernichten, lediglich deren Ausbreitung hemmen.
– sprengt Asphalt auf !
und
– dringt in Fundamente ein !
Die Wurzeln des japanischen Knöterichs können bis zu drei Meter – und noch tiefer – in die Erde wachsen. Sie weisen zudem Verdickungen, so genannte meterlange Rhizome auf, aus denen die Pflanze immer wieder aufs Neue erwächst. Außerdem ist der Japanknöterich auch in der Lage, sich über kleinste Sprossteile zu vermehren – diese bewurzeln sich ganz von selbst und bringen neue Pflanzen hervor.
Dabei stellte sich heraus, dass ein Abschneiden der Pflanze zu wenig Erfolg führt, da 90 Prozent des Wildwuchses in kürzester Zeit wieder auftauchen.
Sofort wird an der verletzten Stelle der Pflanze wieder „Fuß gefasst“ und der Staudenknöterich wächst munter weiter und  das der Staudenknöterich sich nicht nur durch Samen sondern über seine Rhizome im Boden weiterverbreitet.
Oft wird der Fallopia japonica auch durch kleine Bruchstücke der Rhizome in Schuhwerk oder Reifen unbewusst weiterverbreitet.
Die andere Seite – der Japanische Staudenknöterich:
– ist verwandt mit Rhabarber, Ampfer und Buchweizen und die jungen Triebe können gekocht gegessen werden.
– soll ein Heilmittel bei Borreliose sein. Schäden, welche durch die Borreliose verursacht wurden,
  kann die Knöterichwurzel helfen, zu reparieren. (nicht zweifelsfrei nachgewiesen)
–  die Blutzufuhr der Haut, Herz, Augen und Gelenke sollen verbessert werden. (nicht zweifelsfrei nachgewiesen)
-Nahrungsergänzungen findet man den Staudenknöterich eher beigemixt zu anderen Pflanzen als  Staudenknöterich-Extrakt mit 25% Resveratrol   in seiner Funktion als Phytoalexin (nicht zweifelsfrei nachgewiesen)
Neben den verlustreichen Versuchen sich auf Konkurrenzwachstum zu verlegen, also andere Gewächse anzupflanzen wird oft versucht durch Herbizid wie Roundup das Problem zu beseitigen.
Das hilft in Teilen. Jedoch, Roundup vergiftet den Boden dauerhaft und verschwindet nicht spurlos. Spuren der Herbizide verbleiben viele Jahre im Boden und Grundwasser und werden von allen Pflanzen aufgenommen. Im Fazit gelangen diese Gifte allein durch anfassen des Rasens oder durch das Essen von Gemüse in unseren Körper.
Wer`s mag . . . . . . . . .
Dadurch, das bei uns schon mehrere Grundstücke vom Japanischen Staudenknöterich massiv befallen sind, die Pflanzen sich zunehmend über Wege, Straßen, Gräben und betonierte Flächen hinaus ausbreiten, können wir dies als Gefahrenpotential bewerten.
Wir haben uns mit dem Berliner Pflanzenschutzamt in Verbindung gesetzt. Wir wollen so eine Beratung und Unterstützung für eine wirksame umweltfreundliche Lösung dieses Problems erreichen.
Dazu wird es im Frühjahr eine Orts-Besichtigung geben.
Wessen Garten mit dem Japanischen Staudenknöterich befallen ist oder wer befallene Stellen kennt möchte uns dies doch bitte mitteilen, damit der gesamt Umfang der Schäden eingeschätzt und möglicher Weise besichtigt werden kann.  RED. 30.12.2016
 

 

Wasseruhr-Grube
Es gab einige Anfragen zum Thema Sanierung oder Neubau der Grube für die Wasseruhr. Leider war auch meine Grube davon betroffen. Langjährige Nutzer wissen um den Zustand der Grube, besonders aber bei Nutzerwechsel sollte ein Hinweis auf den baulichen Zustand kommen, schon aus juristischen Gründen. Denken Sie bitte daran, falls Ihre Grube baufällig ist, dass Sie selbst zu Schaden kommen können ist eine Sache und die Versicherung kann sich da verweigern, aber Handwerker, Gäste oder unsere Wasserkommission haben Zutritt. Und wenn über denen die Grube zusammenfällt möchte ich nicht in der Haut der betroffenen und Nutzer stecken. Zu beachten ist also – die Innenmaße sollten 1m x 1m sein und in der Höhe etwa 1,80m. Der Boden/Oberfläche müssen mindestens ca. 15cm unter dem Wasserrohr liegen. Zwei oder drei Steinreihen über der Gartenoberfläche sind zu empfehlen.  Wichtig – die Wandstärke sollt in jedem Fall nicht unter 17 cm / 1 ½ Steine gemauert werden. Um dem Erddruck Stand zuhalten Klinker mit Zement vermauern. Betonfertigteile (dafür ausgewiesen gibt es auch). Der Erddruck von 1x1m und 2m Höhe kann gewaltig werden, besonders wenn ein Fahrzeug daneben steht. Und dies ist regelmäßig der Fall, PKW, Transport oder der LKW für die Wasserabfuhr. Da die Gruben fast alle direkt am Zaun liegen, können da leicht 5-8 Tonnen Druck auf die Wand der Grube ausgeübt werden. Nicht alle sind Maurer oder begnadete Selbermacher. Fragen Sie also besser einen Maurer in der Nachbarschaft. Der kann Tipps geben und die Wandstärke sowie die benötigten Materialien berechnen. Und sicher kann auch der Eine oder Andere helfen. Länger als vier Tage dauert so eine gut geplante Aktion nicht.  Noch ein Tipp: der Winter,  ein ewiger Partner im Streit um Frostschäden.  Also den Deckel der Grube winterfest bauen und begehbar! Es gibt auch Rohrbegleitheizungen, erschwinglich im Kostenverhältnis zum Frostschaden.

 

Wichtiges Thema: Erdung durch Wasserleitung !
In den letzten Versammlungen wurde nicht ohne Grund auf dieses Problem hingewiesen. Viele werden sich erinnern, dass ihr Elektro-Hausanschlusskasten einen Erdungsanschluss zur Wasserleitung hat. Besser hatte. Seit dem nun endlich alle Wasserleitungen in unserer Anlage durch Kunststoffrohre ersetzt wurden haben wir mit unseren E-Anlagen ein Problem. Die Anlagen wurden bei einigen dadurch technisch verändert. Allein dadurch, dass die Erdung in fast allen Fällen weggefallen ist. Also ist dringend zu empfehlen, sich mit diesem Thema zu befassen.  Und, wenn Sie dazu Fragen haben, fragen Sie doch einfach.

Ein Gedanke zu „Information&8220;

  1. Gutachten
    Aus dem Bezirksamt/Stadtentwicklung haben wir derzeit folgenden Stand – Zitat :
    „Die Bestandsaufnahme ist fertig.
    Eine vertiefende Untersuchungen ist noch nötig.
    Eine Handlungsempfehlung wird vor der Sommerpause in Angriff genommen.
    Vor September 2014 wird es wohl kein weitere Informationen geben.“
    Im Grunde findet hier eine überdenkenswerte Bemühung statt. Mal losgelöst von spekulativen Ergebnissen basierend auf Erfahrungen.
    Bei einer gewollten Festschreibung der Anlage, ein wirklich fixierter Status, wären viele Dinge überflüssig. Gäbe es ein entspanntes Verhältnis zwischen Bürgern und Politik. Noch sind es leider Fronten, deren Orientierung noch zu deutlich in Erinnerung sind.
    Allerdings würden bereits bekannte Rahmenbedingungen für die Anlage verdeutlicht werden müssen.
    Wünschen wir uns also erfreuliche Statements im Herbst seitens der Politik.
    Red.

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